Erfahren Sie in dieser Case Study, wie LutraCAD durch maximale Materialausnutzung und automatisierte Workflows mit Raise3D die Zukunft der Einlagenfertigung gestaltet.
LutraCAD konzentriert sich auf Softwarelösungen für den Orthesen- und Prothesenmarkt. Das Unternehmen entwickelt Spezialsoftware für die Konstruktion und Herstellung von maßgefertigten Einlagen, Schuhleisten, Zwischensohlen und verwandten orthopädischen Produkten.
Seit 2016 beschäftigt sich LutraCAD intensiv mit 3D-Drucktechnologien, um die digitalen Arbeitsabläufe seiner Kunden zu ergänzen. Im Laufe der Jahre evaluierte das Team FDM, SLA, SLS und andere additive Fertigungstechniken, wobei der Schwerpunkt zunächst auf FDM lag, da diese Technologie leicht zugänglich und einfach zu implementieren ist.
Da sich jedoch die Kundenerwartungen weiterentwickelten, insbesondere bei der Herstellung von Hartschalen-Einlagen, begann LutraCAD, sich intensiver mit SLS zu beschäftigen. Viele ihrer Kunden nutzten bereits SLS-Technologien, doch LutraCAD hatte noch nicht die richtige industrielle Lösung gefunden, die ihren Anforderungen entsprach.
Das änderte sich mit der Einführung des Raise3D RMS220.
LutraCAD bietet Kunden, die sich auf die Herstellung von maßgeschneiderten Einlagen für individuelle Patientenbedürfnisse konzentrieren, eine durchgängige Workflow-Optimierung. Angesichts steigender Nachfrage benötigte das Unternehmen eine Lösung, die den Kundenanforderungen besser gerecht wird und höhere Qualität, verbesserte Produktivität sowie einen geringeren Arbeitsaufwand gewährleistet.
Anfangs arbeitete LutraCAD mit der FDM-Technologie. Diese eignete sich zwar für die frühe Entwicklungsphase, zeigte jedoch schnell Grenzen hinsichtlich Oberflächengüte, erreichbarer Dicke und Produktionseffizienz auf.
Gleichzeitig stellten traditionelle Fräsverfahren ihre eigenen Herausforderungen dar. Das Fräsen erforderte eine ständige Überwachung durch den Bediener, verursachte erheblichen Materialabfall und erforderte mehrere Nachbearbeitungsschritte, bevor ein Produkt lieferbereit war.
Die Suche nach einer besseren Lösung führte LutraCAD zum selektiven Lasersintern (SLS) und schließlich zum Raise3D RMS220.
Nach dem Test verschiedener Technologien hat LutraCAD drei entscheidende Vorteile von SLS ermittelt:
LutraCAD setzte bereits seit mehreren Jahren FDM-Systeme von Raise3D ein. Diese langjährige Erfahrung schuf großes Vertrauen sowohl in die Maschinen als auch in das Unternehmen.
Als Raise3D die SLS-Lösung RMS220 vorstellte, sah LutraCAD darin eine Chance, die Produktion zu modernisieren und gleichzeitig die bewährte Partnerschaft fortzusetzen.
Entscheidende Faktoren für die Entscheidung:
Für LutraCAD war der RMS220 nicht nur eine Maschine, sondern eine skalierbare Produktionsplattform, hinter der ein Unternehmen stand, das sie bereits kannten und dem sie vertrauten.
Die Umstellung vom Fräsen auf SLS brachte messbare Verbesserungen.
Geringerer Personalaufwand! Beim Fräsen ist ein qualifizierter Bediener erforderlich, um:
Mit dem RMS220 kommen die Teile nahezu fertig aus dem Drucker. Nach dem Entpulvern müssen sie vor der Auslieferung lediglich beschichtet werden.
Dieser vereinfachte Arbeitsablauf reduziert den Bedarf an hochspezialisierten Arbeitskräften und senkt die Betriebskosten erheblich.
Anstelle ständiger Eingriffe ermöglicht der RMS220:
Das Ergebnis ist ein effizienterer und skalierbarer Produktionsprozess.
Unter den mit dem RMS220 kompatiblen Materialien hat sich LutraCAD für PA11 entschieden, das sich als Marktstandard für Einlagenanwendungen etabliert hat.
Die Gründe dafür sind:
Durch die Anpassung der lokalen Einlegesohlenstärke kann LutraCAD die Flexibilität genau auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abstimmen und so echte Maßanfertigung in großem Maßstab bieten.
LutraCAD nutzt ideaMaker sowohl für die FDM- als auch für die SLS-Produktion und gewährleistet so einen nahtlosen Arbeitsablauf.
Zu den wichtigsten Vorteilen zählen:
Die Möglichkeit, beide Technologien innerhalb desselben Software-Ökosystems zu verwalten, vereinfacht die Einarbeitung und den täglichen Betrieb.
Im Rahmen des Early-User-Programms setzte LutraCAD den RMS220 mehrere Wochen lang ein, bevor die vollständige Implementierung erfolgte.
Das Feedback war äußerst positiv:
Laut LutraCAD erfüllt das System die aktuellen Marktstandards hinsichtlich Oberflächenqualität und mechanischer Leistungsfähigkeit, sodass das Unternehmen sein SLS-Angebot nun zuversichtlich ausbauen kann.
LutraCAD betrachtet SLS als langfristige Plattform für Wachstum. Zu den Zukunftserwartungen zählen:
Auf der Grundlage des RMS220 plant LutraCAD, die Produktion zu skalieren und neue Anwendungsbereiche in der Orthopädie und im Leistungssport zu erschließen.
Durch die Implementierung der Raise3D RMS220 SLS-Lösung hat LutraCAD seine Produktion von maßgefertigten Einlegesohlen transformiert.
Das Unternehmen erzielte:
Für LutraCAD bietet der RMS220 genau das, wonach das Unternehmen gesucht hat: Druckqualität, Produktivität und Materialleistung vereint in einem Komplettpaket.
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